Projektbeschreibung

In Thüringen existieren in verschiedenen Städten unterschiedliche Beteiligungsgremien für Kinder und Jugendliche. Ob Jugendforen, Kinder- und Jugendbeiräte, Schülerparlamente, Kinder- und Jugendausschüsse oder Kinder- und Jugendparlamente, in all diesen Gremien nutzen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken und ein Zeichen für Demokratie zu setzten.

Vertreterinnen und Vertreter dieser Gremien haben sich auf einem gemeinsamen Kongress im Jahr 2016 in Sömmerda eine stärkere und regelmäßige landesweite Vernetzung untereinander gewünscht.

Das Projekt will diesem Bedürfnis Rechnung tragen und den Gremienvertreter*innen eine Plattform für eine dauerhafte Vernetzung untereinander bieten sowie Ressourcen für regelmäßige Treffen zwischen den thüringenweit aktiven Akteuren bereitstellen.

Oberste Maxime des Projektes ist die Selbstorganisation der thüringenweiten Vernetzung. Die Vertreter*innen bestimmen Themen und Inhalte sowie Arbeitsweise der Vernetzung selbst. Alle Aktivitäten des Vernetzungsprojektes stehen allen Mitgliedern von Kinder- und Jugendgremien in Thüringen offen und werden transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Der Träger des Projektes unterstützt in erster Linie in organisatorischen Fragen und begleitet und berät die Akteure der Vernetzung nach Bedarf sowie in Kooperation mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Ziel des Projektes ist es, eine dauerhafte Vernetzungsstruktur für Kinder- und Jugendgremien in Thüringen zu schaffen, um so einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern der einzelnen Kinder- und Jugendgremien zu ermöglichen sowie durch dieses landesweite Vernetzung eine Interessenvertretung der Kinder- und Jugendgremien in Thüringen zu etablieren.